Sehenswürdigkeiten im Harz
Nationalpark Harz
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Nationalpark Harz

2006 wurden die Nationalparke „Nationalpark Harz“ und „Nationalpark Hochharz“ zum „Nationalpark Harz“ als erster deutscher länderübergreifender Nationalpark zusammengefasst. Dessen Gesamtfläche beträgt heute 24.700 Hektar – davon 15.800 in Niedersachsen und 8.900 in Sachsen-Anhalt - und erstreckt sich von  Herzberg, über die Hochlagen des Harzes, bis zum Nordrand bei Bad Harzburg und  Ilsenburg. Sein höchster Punkt ist der mit 1.141 Metern hohe und weithin sichtbare Brocken. Der gesamte Nationalpark ist nur spärlich besiedelt -  abgesehen von touristischen Einrichtungen und kleineren Ortschaften – und zu 95% mit Buchen- und Fichtenwäldern bedeckt. Für den Naturschutz besonders wertvoll sind die Hochmoore, welche aufgrund Ihrer Flora und Ausprägung eine internationale Bedeutung haben.  Auch zahlreiche Harz-Tiere lassen sich im Nationalpark entdecken. So lebt dort wieder der Europäische Luchs, der seit dem frühen 19. Jahrhundert als ausgestorben galt.  Nachdem 1999 beschlossen wurde, den Luchs wieder anzusiedeln, wurden zwischen 2000 und 2004 19 Luchs aus Zoonachzuchtbeständen ausgewildert.  Bereits seit 2002 gibt es Nachweise über in freier Natur geborenem Nachwuchs. Als weitere wichtige Tierarten lassen sich Rot- und Rehwild beobachten.

Foto: © Gerhard Elsner, Wikimedia Commons

Der Nationalpark ist verkehrstechnisch gut erschlossen und kann ganzjährig besucht werden. In Schierke, Torfhaus und Drei-Annen-Höhe befinden sich große Autoparkplätze, die als Ausgangspunkte für zahlreiche Wanderrouten geeignet sind. Ferner ist der Park mit der Brockenbahn zu erreichen. So befinden sich die Bahnhöfe Drei-Annen-Höhe, Brocke und Schierke direkt im oder am Nationalpark.